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Fachklinik Altenkirchen Medizinische Behandlung

Soziale Rehabilitation

Im Sinne von Case-Management als Berücksichtigung sämtlicher Problembereiche einer Patientin unterstützt die Soziale Rehabilitation in Kooperation mit den anderen Therapiebereichen mit konkreten Hilfestellungen den Ablauf und den Erfolg der Therapie und bereitet mittelfristig die Wiedereingliederung in das soziale Umfeld und den Beruf vor. Dabei geht es vorrangig um die Stärkung der sozialen Kompetenzen. Die Patientinnen werden soweit notwendig in der Klärung der u. g. Punkte unterstützt, wobei sie zu möglichst eigenständiger Arbeit angehalten werden. Es gibt daher auch keine festen Zeiten, die Gespräche finden fast ausschließlich in Einzelberatung und zu individuell vereinbarten Terminen statt. Die Initiative zu solch einem Gespräch kann von der Patientin, dem/der Bezugstherapeut/in oder der sozialen Rehabilitation ausgehen. In der Aufnahmephase findet immer eine Einführung und Sozialberatung zur sozialen Diagnostik statt.

Soziale Rehabilitation als ausführlicher Bestandteil von Case-Management verfolgt im Wesentlichen folgende Aufgaben:


Abklärung der wirtschaftlichen Absicherung / Schuldenregulierung:

Während laufender Maßnahme beziehen die Patientinnen Übergangsgeld, Krankengeld oder Leistungen nach SGB II bzw. SGB XII, in Ausnahmefällen noch Kindergeld oder sind über Leistungen Dritter abgesichert. Welche Unterstützung zusteht, ergibt sich aus den jeweiligen Anspruchsvoraussetzungen. In den meisten Fällen ist die Beantragung vor Aufnahme in die Klinik noch nicht in die Wege geleitet worden; die soziale Rehabilitation ist dann unterstützend bei der Beantragung und Durchsetzung des Anspruches behilflich. Verbunden damit leiten wir bei den Betroffenen erste Schritte einer Schuldenregulierung ein; dazu gehört das Erstellen eines Ordners über die Forderungen der einzelnen Gläubiger und die Kontaktaufnahme zu diesen. Wenn notwendig vermitteln wir in anerkannte professionelle Schuldenberatungsstellen an den jeweiligen Heimatorten und kooperieren mit der Schuldenberatungsstelle der Diakonie in Altenkirchen.


Klärung der Wohnsituation:

Entscheidet sich eine Patientin während der laufenden Maßnahme eine eigene Wohnung zu nehmen, unterstützt der Fachbereich soziale Rehabilitation, indem er über Förderungsansprüche berät, bei der Beantragung von Wohnberechtigungsscheinen und Listen öffentlich geförderter Wohnungen behilflich ist. Wir helfen bei der Bewerbung und nach Finden einer geeigneten Wohnung bei Sozialhilfeempfängerinnen oder Patientinnen mit geringen Einkommen auch bei der Antragsstellung auf Miet- und Kautionsübernahme, Ersteinrichtung, Renovierung und Umzugskosten.


Klärung der beruflichen Situation / Bewerbungstraining:

Interessierten Patientinnen vermitteln wir zunchst Einzeltermine beim örtlichen Arbeitsamt bzw. Frauenberufsberatungsstelle "Neue Kompetenz", beide arbeiten mit unserer Einrichtung eng zusammen. Mit den dort erhaltenen Informationen zu Förderungsmöglichkeiten etc., ist es uns möglich ein Anforderungsprofil zu erstellen und konkrete erste Schritte einzuleiten bzw. Kontakte zum Heimatarbeitsamt aufzunehmen. Bei entsprechender medizinisch-therapeutischer Diagnosestellung bietet die Deutsche Rentenversicherung Bund ihren Versicherten eine externe Beratung zur beruflichen Reha in unserem Hause an, wobei die Notwendigkeit zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) Überprüft wird, um nach der stationären Reha eventuelle Weiterbildungs- bzw. Umschulungsmaßnahmen zu ermöglichen. Wir bieten ein Bewerbungstraining am Computer an, während dessen eine optimale Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf etc. erarbeitet wird und Grundlagen zu Zeugnissen und Vorstellungsgesprächen besprochen werden.


Klärung des Bedarfs ambulanter, teilstationärer und stationärer Nachsorgen:

Die Patientinnen erhalten eine umfassende Beratung zu allen Möglichkeiten der ambulanten, teilstationären und stationären Nachsorge. Der Fachbereich soziale Rehabilitation hat Adressen und Konzepte bundesweiter Angebote vorrätig und hilft bei Kontaktaufnahme, Bewerbung, Organisation des Probewohnens und Kostenübernahmebeantragung. Häufig begleiten wir zu Vorstellungsgesprächen.


Beratung in rechtlichen Fragen:

Diese findet statt, soweit sie in unserem Rahmen möglich ist. Bei Fragestellungen, die unsere Kompetenz übersteigen, arbeiten wir mit Anwälten vor Ort und den Anwälten der jeweiligen Patientinnen zusammen. Auch das Amtsgericht Altenkirchen steht als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontaktaufnahme zu Staatsanwaltschaften laufen ebenfalls über den Bereich der sozialen Rehabilitation. Wir begleiten zu Gerichtsverhandlungen und polizeilichen Vernehmungen. Mitaufnahme schulpflichtiger Kinder: Falls noch nicht geschehen, sind wir bei der Beantragung des Gastschulverhältnisses und der Gelder für Lernmittel behilflich.