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Fachklinik Altenkirchen Medizinische Behandlung

Medizinische Behandlung

Nach ausführlicher allgemeinmedizinischer und psychiatrischer Diagnostik in der Aufnahmephase werden die Patientinnen bedarfsgerecht weiterhin in täglichen Sprechstunden von einer Ärztin betreut und in der Visite wird anhand der Arztkurve und der Untersuchungsergebnisse das ärztliche Handeln überprüft. Schwerpunkt der ärztlichen Behandlung ist neben der Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen der Sucht sowie Erkrankungen, die primär nicht mit der Abhängigkeit assoziiert sind, die psychosomatische Betreuung. Aus psychosomatischer Sicht werden körperliche Beschwerden im Zusammenhang gesehen mit seelischen und sozialen Problemen. In der Regel können im Verlauf der Behandlung Assoziationen und Verknüpfungen zwischen körperlichen Reaktionsweisen und Inhalten des emotionalen Erlebnisbereiches erarbeitet und hergestellt werden.

Für die Behandlung von Folge- und Begleiterscheinungen der Abhängigkeitserkrankungen stehen notwendige Diäten zur Verfügung. Eine ausführliche Ernährungsberatung (siehe 10.8) bereitet auf die entsprechende Lebensführung nach der stationären Behandlung vor. Wenn notwendig werden die Patientinnen zur Abklärung interkurrenter Erkrankungen an Fachärzte vor Ort überwiesen. Diesbezüglich erfolgt eine engmaschige Zusammenarbeit, zumal bei den mehrfach erkrankten Patientinnen häufig Diagnostik und Therapie comorbider somatischer Störungen ebenso vernachlässigt wurden, wie die konsequente Behandlung der psychisch/ psychiatrischen Störungsbilder.

Die Physiotherapie ergänzt das medizinische Angebot. Durchgeführt werden können Wirbelsäulengymnastik, Massagen, Ergometertraining, Lymphdrainagen, Beckenbodengymnastik, Anleitung zum eigenständigen Fitnesstraining, Kryotherapie und Wärmebehandlung. Ebenso kommen aktive Bewegungsübungen zur Anwendung mit dem Ziel, die Patientinnen zu einer aktiven Haltung hinzuführen. erlernen.

Regelmäßig erfolgen Informationsveranstaltungen für alle Patientinnen über die körperlichen und seelischen Folgekrankheiten des Suchtmittelkonsums (HIV, AIDS, Hepatitis, Geschlechtskrankheiten, Tabakkonsum) sowie eine Ernährungs- und Gesundheitsaufklärung.

Die Tätigkeit in einer Einrichtung für Patientinnen mit Suchterkrankungen stellt die Pflegenden vor besondere Herausforderungen. Die Pflegekräfte haben eine wichtige Funktion in der Alltagsbegleitung, Strukturierung und Organisation des Therapiealltags der Patientinnen. Andererseits gilt es, die psychischen Hintergründe von Krankheiten zu sehen und die Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Geist zu verstehen, um die Patientinnen in ihren Bedürfnissen nach körperlichem und seelischem Wohlbefinden wirksam unterstützen zu können (ganzheitliche Krankenpflege). Der pflegerische Einsatz der Krankenschwestern erfolgt 24 h am Tag in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, TherapeutInnen und MitarbeiterInnen anderer Bereiche (Verwaltung, Hauswirtschaft etc.).