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Fachklinik Altenkrichen Kunsttherapie

Kunst- und Gestaltungstherapie

Die Kunst- und Gestaltungstherapie bietet als handlungsorientierte Methode eine Form der vorrangig nonverbalen Auseinandersetzung mit eigenem Erleben und Sein. Im kreativen Umgang mit den Materialien Ton, Farben und Speckstein besteht die Möglichkeit, die Sinnhaftigkeit gegenwärtiger Verhaltenstendenzen zu überprüfen. Zur Sensibilisierung zwischenmenschlicher Fertigkeiten und der Wahrnehmung eigener Bedürfnisse in Abgrenzung zu externalen Reizen, wirken neben Einzelarbeiten insbesondere dialogische Partnerarbeiten und Gruppenübungen. Der Blickwinkel kunsttherapeutischer Arbeit ist ressourcenorientiert. Kreative Prozesse entwickeln sich aus aneinandergereihten Arbeitsschritten, die differenzierter Entscheidungen bedürfen. Im Vordergrund stehen hierbei die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit sowie das Einüben von Stresstoleranz und der Fähigkeit zur selbständigen Spannungsreduktion in herausfordernden Situationen. Der mit der Abstinenz einhergehende Verzicht auf die funktionale Wirkungsweise des Suchtmittelkonsums bedarf alternativer Lösungsstrategien, die mitunter im kreativen Bereich eine konkrete Anwendung finden können.


Ängste/Unsicherheiten überwinden, im experimentellen Tun Gewohnheiten in Frage stellen, alternative Handlungsweisen und Umgangsweisen mit aufkommenden Gefühlen erleben und erlernen.


Strategien:

Therapeutische Interventionen bewegen sich situations- und personengebunden zwischen validierender Unterstützung und forderndem Drängen auf Veränderung, ohne sich inhaltlich auf eine definierte Erwartungshaltung festzulegen.

  •   Betonung von Vergänglichkeit/Fluktuation gegenwärtiger Gefühle und Situationen

  •   Betonung von Subjektivität/persönlicher Wahrheit


Für die Entwicklung innerer Bilder werden keine autogenen oder imaginativen Verfahren angewandt. Anhand vorgegebener Aufgabenstellungen entfalten sich Gestaltungsidee oftmals sukzessive während des Tuns. Das Potenzial kreativen Arbeitens liegt in der Möglichkeit, im kreativen Arbeitsprozess auf unbewusster Ebene eine innerpsychische Mobilität einzuleiten, die bestenfalls eine Reaktivierung ungenutzter Ressourcen mit sich führt.